Wenn eine/r eine Reise tut,dann möchte er/sie auch später den Daheimgebliebenen etwas Interessantes und Schönes erzählen.Für mich gibt es keine bessere Art des Reisens,als die mit dem Rad.Du erfährst die Natur und die Landschaften so intensiv wie mit keinem anderen Verkehrsmittel.Vielleicht ist das Wandern noch einen Deut näher an der Landschaft,doch das ist nicht so mein Ding.Auf Tour mit dem Rad erfährt man ja nicht nur etwas von der Gegend,durch die man reist,sondern wenn du die Zeit und Muße hast, begegnen dir ja auch Menschen, mit denen du dich austauschen kannst und an deren Leben du für Momente teilhaben kannst,wenn du willst.Du fragst in den Orten Menschen nach dem Bäcker,demMetzger und nach Übernachtungsmöglichkeiten oder andere Radler,die du triffst, berichten von ihren Erfahrungen.Gibt es beim Radfahren ein besseres Ziel,als den Weg?
Wichtig für mich ist,das ich Zeit hab und die habe ich als Rentner.Kilometerfressen sollen die anderen,die mit einem Auge immer auf ihr Navi schauen und sich an Zahlen berauschen.Rasen sollen die,die dann am Abend erst Zeit haben,sich die gefahrene Strecke auf ihrem Laptop im Video anzuschauen,das sie mit ihrer Helmkamera aufgenommen haben.
Zeit ist unbezahlbar und wenn ich keine hätte,wäre es für mich das Letzte was ich täte,das ich mit einem Fahrrad durch die Welt führe.Radfahren sollte das Reisen "entschleunigen"und die Eindrücke und Erlebnisse vertiefen damit die Tour nicht zur Tortur und die Anstrengung nicht zur Überanstrengung wird.Leistungsgesellschaft will oder muss Grenzen ausloten aber bitte nicht bis zum Zusammenbruch.
Besser ist es doch zu "chillen", "down zu calmen"oder"easy zu taken"und wo kann man das besser als auf einer Radtour?
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