Freitag, 23. August 2013

Paris im Sonnenschein

Hatte ich bisher Glück mit dem Wetter und habe ich das einfach so hingenommen ,dann wird es jetzt langsam mal Zeit,dankeschön zu sagen.Seit zwei Monaten bin ich jetzt schon unterwegs und habe bisher nur drei Regentage gehabt.Davon waren zwei Ruhetage,an denen ich ohnehin nicht Rad gefahren wäre.Also: Danke schön!!!
Gestern habe ich mich durch den Dschungel der Vorstädte von Paris gekämpft und war fast schon bereit,den Vorortzug zu nehmen,denn es gab keine Hinweisschilder,die auf einen Weg für Radfahrer aufmerksam gemacht hätten.Herr oder Frau Google leitete mich anfangs durch ein herrliches Waldgebiet bei Chantilly,doch schon sehr bald stand ich vor einer verbarrikadierten Passage und musste mich auf meinen Pfadfindersinn verlassen.Bei scheinender Sonne war es dann relativ einfach zu erkennen,wo der Weg nach Süden ist und ich schlängelte mich durch St Denis und die nördlichen Suburbs hindurch,bis ich an den Gare del Est gelangte.Von Dort war es dann ein Kinderspiel,den Weg zur Rue saint Honoree zu finden.
Dort erwarteten mich dann schon die Hapimag Gäste und wir tranken einen herrlichen Rotwein auf meine Ankunft und auf die 50 Jahre der Firma.Es waren viele Italiener da, die es nicht wahrhaben wollten,dass ich die Tour ohne Hilfsmittel bis hierher geschafft habe.Trotz meiner eidesstattlichen Versicherung blieben doch noch Zweifel vorhanden.Das gelbe Trikot,das ich in Aussicht gestellt bekommen hatte wurde mir leider nicht überreicht da ich eine Blut und Urinprobe aus persönlichen Gründen ablehnte und mir auch keine Haare (mangels eben solcher )abschneiden lassen wollte.Inzwischen hat sich alles einigermassen beruhigt und ich konnte nach einer erholsamen Nacht ,heute mit dem Kameramann Thomas eine Filmtour durch die Stadt machen.Jürgen vor dem Triumphbogen,jürgen vor dem Eiffelturm,Jürgen vor dem Obelisken und Jürgen vor dem Louvre.Einige Zuschauer wollten sich dann auch gleich mit mir fotografieren lassen ,weil sie mich für eine Tourgrösse hielten oder für irgend etwas anderes Berühmtes.Demzufolge wurde dann das Standbild des "Ausdauernden Radfahrers"vor dem Louvre heute als Dauereinrichtung eingeweiht.Siehe Blog :  50.hapimag.com/Specials/Radfahrer      .Leider bin ich zu wenig Computerbändiger als dass ich das von meinem Telefon hierherbringen könnte.Der Fluch der frühen Geburt!!!

Dienstag, 20. August 2013

Backup vom 20.August 2013


Nun zum Stand der Dinge von heute.Ich bin inzwischen etwa an die 2000 km geradelt und in Chantilly in der Nähe von Paris angekommen.Ich habe England vom Norden bis zum Süden durchquert und habe ein paar interessante Tage in London verbracht.Ich,habe das grüne Herz Hollands umfahren und Amsterdam näher kennen gelernt .Dann bin ich an der holländischen Nordseeküste entlang nach Gent gefahren und habe dem Wind getrotzt.Von Gent ging es nach Roubaix,dem Zielort eines Radrennen Klassikers und bin dann mit neuen Kräften(gutes belgisches Leffe Doping)über Arras nach Amiens gekommen.Hier habe ich mir die Zeit genommen,mir die wunderbare Kathedrale etwas genauer anzuschauen.Gestern bin ich dann mal schnell hier nach Chantilly geradelt.Das erste Mal auf meiner diesjährigen Tour mit Rückenwind der Stärke 4 und habe erfahren,das Radfahren auch Spass machen kann und nicht nur Arbeit ist.Heute verbrachte ich einen herrlichen Tag auf der Domäne des Duc d `Orleans und im Musee Conde,wo ich auf der Domäne eine Demonstration der französischen Pferdezucht erlebte und im Museum die Bilderausstellung des Grossherzoglichen Sammlers bewundern konnte.Im Schlossteich werden in der nächsten Woche Triathlon Schwimmer herumplanschen,aber dann werde ich bereits aus Paris abgereist und auf dem Weg nach Chateau de Chabernet sein.



 
Leider kann ich diesen Blog nur gelegentlich bedienen,aber schaut doch mal rein bei:
50.hapimag.com/specials/radfahrer

Donnerstag, 25. Juli 2013

V0n Windermeere nach Leyburn

Ohne Frühstück geht es um o8.15 Uhr aus dem Haus. Irgendwie war mir das zu blöd,die etwas unfreundliche Wirtin nach einem frühen Frühstück zu fragen.Hatte sie mich doch schon gestern ungefähr eine halbe Stunde ignoriert,weil ich schon um acht Uhr fünfzehn am Frühstückstisch sass,anstatt wie in der Hausordnung vorgesehen um acht Uhr fünfundvierzig.Im Hapimag Resort wartet schon die Managerin und zwei Angestellte Frauen darauf,dass sie mich endlich verabschieden können,denn sie wollen wohl alle nochmal ins Bett und fertig schlafen,denn so früh steht man hier doch nur selten auf.Händeschütteln vor der Kamera und ab geht's nach Kendal.Dort frühstücke ich in einem Tee und Kaffeehaus,das sicherlich schon dreihundert Jahre hier im Dienst ist und ganz eindeutig die Spuren der Jahrhunderte zeigt.Alle Ladeneinrichtungen sind handgeschnitzt und die Fussböden sind aus dicken Eichenbrettern gemacht und alles quietscht und wackelt,wenn man fester auftritt.Aber der Tee,den sie hier machen ist vom allerfeinsten und die Scones auch und werden nicht mit Butter sondern mit clotted cream serviert.Von Kendal aus geht der Weg  durch die Dales of Yorkshire ,einer bergigen Landschaft die an jeder Ecke herrliche Ausblicke bietet.Wenn man hier bei jedem fotogenen Ausblick anhalten wollte ,bräuchte man bestimmt drei Tage,bis man nach Leyburn kommt.Dort fand Helene ,Meine Begleitung ein ganz komfortables und gut geführtes B&B und in einem Dorfgasthaus in einer Nachbargemeinde bekamen wir ein kräftiges Abendbrot,mit nie zuvor gegessenem: Erbsenpüree mit Minzeblättern und da war es wieder,das Vorurteil,dass man hier in England doch irgendwie anders kocht .




Dienstag, 23. Juli 2013

In Schottland


Wilkommen in Schottland,stand auf der grossen Tafel an der Strasse und jedes Auto,das nach Norden fährt,wird,wenn es amerikanische ,australische oder Neuseeländische Touristen enthält,anhalten und dann werden Fotos gemacht.Oft haben ja Menschen aus diesen Ländern schottische Vorfahren und man befindet sich auf der Ahnentour.Obwohl mir jetzt keine solche Familienbande bekannt sind, halte auch ich mein Fahrrad an,um diesen geschichtsträchtigen Moment im Bild festzuhalten.Scheinbar sehen meine Bemühungen,mich selbst zu fotografieren  etwas unbeholfen aus, denn ein Radler,der gerade vorbeifährt, hält an und fragt,ob er behilflich sein kann.Ich nehme die Hilfe an und nach vollbrachter Tat kommen wir ins Gespräch.Er fragt,wo ich hinwill und ich sage ihm,wo ich herkomme und er heisst Alec und ich heisse Jürgen and you can say you to me.Dann will er wissen,wo ich am Abend schlafen werde und ich verweise auf mein Zelt und er meint,dass das nicht sein muss,denn er hätte ein schönes Zuhause,und er würde mir sehr gerne seine Gastfreundschaft anbieten.Hocherfreut nehme ich das Angebot an und folge dem Herrn nach.Wir fahren noch ein paar Kilometer auf der Hauptstrasse und biegen dann nach links ab in die grüne Hölle Schottlands.Das Haus von Alec liegt am Rande eines Dorfes und ist von hohen Hecken umgeben.Es ist ein sehr altes Haus und der Garten ist schon sehr eingewachsen und viel zu gross,das ein einzelner Mensch die Pflege bewältigen könnte.Doch leider wohnt der Alec hier nur in Gesellschaft seiner Bienen und seiner Hühner ,denn seine Frau ist nach ein paar Jahren wieder in die Stadt gezogen.So komme ich in ein Junggesellenhaus eines 59 jaehrigen pensionierten Feuerwehrmannes,der sich um vieles andere kümmern muss und die Funktionsfaehigkeit seiner Küche nicht jeden Tag überprüft.Aber wir finden gemeinsam alle Zutaten,um ein kräftiges Mahl zuzubereiten.Es gibt ein Omlette mit Eiern von den eigenen Hühnern und zum Nachtisch essen wir Honig in der Wabe von den eigenen Bienen .Dazu gibt es zwei Flaschen chilenischen Aldiwein(Aldi ist auch in England?Schottland stark vertreten).Wir unterhalten uns noch eine ganze Weile über alle mögliche Probleme,die das Zusammenleben von Mann und Frau beeinflussen können und gehen dann Schlafen.Am Morgen werde ich nach einem ruhigen und traumlosen Schlaf von den Vögeln geweckt und muss mich dann auch schon, nach einer Schüssel Aldimuesli auf den weg nach North Berwick machen,wo ich am abend anzukommen gedenke.

Update(2)

Nach ein paar ereignisreichen Tagen in Edinburgh und einer fröhlichen Radtour bis hierher nach Bowness on Windermeere hatte ich heute einen freien Tag.Weil das ja klar ist,fing dieser Tag heute Morgen gleich mit einem Gewitter an und ich befürchtete schon,dasss dieses der Umschwung sein könnte,aber es wurde dann doch wieder sonnig und trocken im Laufe des Tages .Ich trieb mich ein paar Stunden im Ort bei den Touristenattraktionen herum und machte eine kleine Radtour am See entlang.Irgendwie muss man ja in Bewegung bleiben,sonst rostet man ja ein.Leider sind die Möglichkeiten mit meiner Blogpflege am Ball zu bleiben etwas eingeschränkt und die Tastaturen des oeffentlichen Rechners ist eine englische .Ich hoffe,dass das in den nächsten Tagen besser wird ,kann aber nichts versprechen.Ausserdem ist in den nächsten Tagen wieder Radeln angesagt und zwar ein paar heftige Etappen.Ich empfehle den Interessierten, doch hin und wieder den Hapimagblog zu beachten ,wo ich regelmässig Bilder und kurze Kommentare ablade .Zur Erinnerung: 50.hapimag.com/specials/radfahrer/    .Es ist zeitlich schon etwas eng beide Blogs zu bedienen.Pardon!
Auf den eingestellten Bildern seht ihr einen idyllischen Rastplatz mitten im Fluss auf einem grossen Stein.Edinburgh Castle und eine ländliche Szene im Lakedistrikt.Enjoy!!

Freitag, 19. Juli 2013

Update

Zeit ist ein knapp bemessenes Gut und seit einigen Tagen habe ich so viel zu tun gehabt,dass keine Zeit blieb,meinen Blog zu pflegen.
Ich sitze jetzt in Carlisle auf meinem Bett in einem B&B und schreibe hastig ein paar Zeilen,denn um 08.00 Uhr wird gefrühstückt und dann geht die Fahrt weiter.
Inzwischen war ich im Hapimag Resort Edinburgh und es war ein ganz besonderes Erlebniss.Obwohl ich einen Tag zu früh angereist war ,empfing man mich sehr freundlich und es war schon alles vorbereitet.Ich hatte keine Unterkunft in North Berwick und Umgebung gefunden weil in Gullane DAS Golfturnier stattfand ,die British Open.Alle Hotels und B&Bs waren besetzt und viermal so teuer wie sonst.So hä


tte ich auf einem Campingplatz etwa 80 £ bezahlen sollen,um mein Zelt aufzubauen...Nein,nein... ich hätte es schon selber aufstellen müssen!!So habe ich dann eine Nacht ,wild in den Dünen, campiert und bin dann schnell nach Edinburgh weitergefahren.
In dem Resort gab es dann ein Programm,in das ich eingespannt war und ich traf dort Helene,die mich in Schottland und England mit dem Auto begleiten wird und mein Gepäck transportiert.Wir machten zusammen mit der Resortmanagerin einen schönen Dinnerabend mit Geistertour durch den Untergrund von Edinburgh.Am nächsten tag war eine Stadtbesichtigung angesagt bei der ich mit Gästen der Anlage einen geführten Spaziergang durch die Altstadt machte und am Abend fand ein Jubiläumsdinner mit den Gästen statt,welches sehr unterhaltsam war.Dann ging es am nächsten Tag auch schon weiter in Richtung Melrose uns Carlisle.
Ergänzende Informationen können immer eingeholt werden bei:50.hapimag.com/specials/radfahrer/50.hapimag.com/specials/radfahrer/

Dienstag, 16. Juli 2013

Holy Island

Am frühen Morgen um 7.30 Uhr,bin ich der zweite Radfahrer,der an diesem Tag auf die Insel Lindisfarne gelangt.Der Althippie ist schon vor mir da und ein Handwerker,der uns Beistand leistet und der uns sagt,wann man trotz bestehender Flut, den Causeway überqueren kann.Er meint es sei ungefährlich und man könne schon fahren, wenn das Wasser noch auf der Strasse ist.Er fährt dann schon mal los und ich warte,bis die Strasse frei ist.Ich hab ja Zeit. Es ist herrliches Wetter und die Touristenströme sind noch nicht angekommen,weil es ja noch so früh ist.Ich besuche die Burg und den Hafen,wo ich ein paar Fotos von den urigen Hütten der Fischer mache.Diese Hütten sind aus durchgesägten Schiffen gemacht,die man auf den Rücken gedreht hat und deren Schnittstelle man dann mit einer Türe versehen hat.

Da es so viele Hütten sind, denke ich das werden wohl die Schiffe der spanischen Armada gewesen sein,die es hier in der Nähe an den Strand gespült haben könnte.Die sind dann hier zersägt und für friedliche Zwecke umfunktioniert worden.Vielleich ,Vielleicht nicht.Das wäre ja mal eine feine Geschichte.Ausserdem gibt es hier noch eine Kathedralenruine vom heiligen Oswald,die man hier aufsuchen muss und das Faksimile des Lindisfarne Buchs,einer Bibelabschrift aus dem Mittelalter,die sehr reich ausgeschmückt ist.
Ich esse in der nahen Pilgerraststätte ein Scone und nehme einen Tee dazu,weil ich ja noch nicht gefrühstückt habe .Als dann die Busse und die vielen Autos vom Festland kommen begegnen sie mir bereits auf dem Causeway und ich radele schon in Richtung Berwick(sprich Berrrrrick).

Montag, 15. Juli 2013

Flyway to Edinburgh

Nun ist sie vorbei,die Einfahretappe von Newcastle nach Edinburgh,entlang der Ostküste von England und Schottland.Das Wetter hat sich sehr bemüht und die Radwege waren auch einigermassen befahrbar.Die Menschen, die ich traf waren gastfreundlich und offen,also gibt es nichts zu beklagen sondern nur in den höchsten Tönen zu jubeln.Ohne wenn und aber.
Als das Schiff hielt und ich an Land kam,fiel ich förmlich auf den richtigen Weg.An einer Bushaltestelle am Hafen,an der ich mich erst einmal orientieren wollte lehnte ich mein schwer beladenes Fahrzeug an einen Pfosten.Weil der Fahrradständer ja schon fast abgebrochen war rutschte die Fuhre vom Pfosten ab und ich fiel mit meinem ganzen Gepäck auf den Bürgersteig,weil ich den Fall meines Rades verhindern wollte.An diesem Pfosten war ein kleines Schild befestigt mit der Aufschrift Route No.+ North und ein kleines Fahrrad wies auf den Radweg hin.Das war er,der Weg nach Edinburgh.Zuerst ging er durch die Outbacks von Newcastle und durch die Hinterlassenschaften der "Besten Freunde",aber ab Lynemouth wurde zum einen das Wetter besser und zum anderen die Anzahl der Hundebesitzer weniger und es wurde eine unbeschwerte Reise durch blühende Landschaften,entlang der Nordsee.Gegen abend erreichte ich Almouth,und suchte dort ein B&B.Sorry no Vacancies.Doch Frau Margret,B&B Betreiberin von Beruf, fühlte sich ehrenhalber angestachelt,mir eine Unterkunft zu besorgen und terrorisierte ganz Northumberland ,bis sie bei der Familie Campbell in Boulmer eine Unterkunft für mich gefunden hatte.Mit Herrn Campbell,der sich als Nachkomme von Schmugglern und Piraten vorstellte, sass ich noch bis spät abends am Kamin und wir redeten über die Zucht von Milchkühen und von der Christlichen Seefahrt.


 
Nach einem perfekten englischem Frühstück ging es weiter auf dem Fahrradweg Nr 1 an Schlössern und Ruinen vorbei bis nach Beal,von wo der Causeway durch das Watt nach Lindisfarne ( Holy Island)geht,der jetzt am Abend allerdings gerade überflutet war und erst wieder am nächsten Morgen passierbar sein würde.Also schlug ich mein Zelt bei einem Bauern auf der Wiese, am Hang mit Meerblick auf und genoss die Aussicht und das Gespräch mit einem Althippie aus Newquay(Cornwall)der nach mehreren Aufenthalten in einem indischen Ashram kurz vor der Erleuchtung stand,aber auch jetzt schon ein 59 jähriges helles Köpfchen zu sein schien.
    

Montag, 8. Juli 2013

Stand der Dinge (5)

Seit dem 4.Juli bin ich nun schon unterwegs auf dem Weg nach Edinburgh.Zuerst bin ich mit der Bahn von München nach Rotterdam gefahren,Bei schönstem Wetter ging die Fahrt durch das Rheintal und über Köln ,Düsseldorf und Venlo nach Rotterdan Centraal,wo mich mein Sohn Steffen abgeholt hat.

Natürlich verlief die Fahrt nicht störungsfrei denn schon in Augsburg hatte der Zug Maschinenschaden.Zum Glück erreichte ich alle meine Anschlusszüge rechtzeitig.Ich musste dreimal umsteigen.In Stuttgart,in Düsseldorf und in Venlo ging alles gut  und später in Holland blieb der Zug dann irgendwo im flachen Land auch wieder stehen und nach etwa 13 Stunden war ich endlich am Ziel.
Hier in Rotterdam ist das Wetter hervorragend,denn ein Hoch liegt über England und ich hoffe,es bleibt dort noch recht lange liegen.Im strahlenden Sonnenschein habe ich schon ein paar Ausflüge mit Qin (meine Schwiegertochter), Steffen(mein Sohn)und Wilhelm(mein Enkel)gemacht.Wir sind mit den Rädern in der Gegend herumgesaust und waren am Sonntag am Meer.Es war Wilhelms erste Begegnung mit dem grossen Wasser und es dauerte eine Weile,bis er sich damit angefreundet hatte.
  Heute habe ich mit Steffen eine "Abschiedstour"nach Nieuw Beijerland gemacht und wir sind einige Kilometer die Deiche und Kanäle entlang gefahren und ich musste feststellen,das hier in Holland das Radfahren doch viel entspannter ist als bei mir zuhause.Wenig Verkehr ,viele,breite Radwege und eine sehr gute Beschilderung der Wege führen dazu,das es richtig Spass macht.Morgen werde ich mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle fahren,aber ich werde sehr bald wieder hier in Holland sein in dem Radfahrerparadies.

Ich werde diesen Blog weiterhin bedienen aber für Interessierte die mehr wissen wollen gibt es einen Link ,wo man alles über diese Tour erfahren kann : 50.hapimag.com/specials/radfahrer/ 

Samstag, 15. Juni 2013

Stand der Dinge(4)

Nun ist das Wetter doch noch ganz brauchbar geworden und meine Trainingseinheiten können abgestrampelt werden. Es ist weniger die Kondition, die mir Probleme macht als vielmehr der Umgang mit dem ganzen Elektrogepäck wie zb.Computer mit Windows 8,das für mich völliges Neuland ist. Wer die laienhafte Beschäftigung mit  neuem elektronischen Werkzeug kennt,der weiß,daß da ganz schnell mal einpaar Stunden draufgehen und man hat nichts geschafft.Zum Glück habe ich eine gute Hilfe durch die Fachmänner von Hapimag,die ich immer anrufen darf und deren Ratschläge schon zu einigem Erfolg geführt haben.
Die Hardware Fahrrad habe ich inzwischen individualisiert und auf meine Bedürfnisse abgestimmt.Mit der freundlichen Unterstützung des Herrn Scholz aus Germering (Fahrradladen)habe ich am Vorderrad nun doch einen Lowrider(Gepäckträgervorrichtung)anbringen lassen.Ich wollte ja erst nicht so viel Zeug mitnehmen,doch es sind dann doch vier Packtaschen,die ohne Probleme voll werden.Da mein Begleitfahrzeug erst in Edinburgh eingesetzt wird,kann ich nicht,wie die anderen Kollegen,Gepäck mit dem Auto vorausschicken sondern muß es selber zum Einsatzort schaffen.Am 4.Juli werde ich dann mit dem Zug nach Rotterdam reisen.Von dort fahre ich nach Amsterdam,wo ich ein paar Tage später die Fähre nach Newcastle nehme.Die Strecke Newcastle-Edinburgh werde ich dann schon mal mit dem Fahrrad in Angriff nehmen, um mich mit dem Linksverkehr vertraut zu machen.Am 15.Juli bin ich dann im Hapimag-Resort in Edinburgh und dann geht die große Fahrt los.


Damit ich ein paar Kilo weniger durch die Landschaft transportieren muss,werde ich eine Diätwoche einlegen, und nur noch Obst und Gemüse essen. 


Mittwoch, 5. Juni 2013

Erster Schultag

Heute morgen hieß es früh aufstehen.Die Sophia hatte ihren ersten Schultag in Deutschland und wir brachten sie auf den Weg.Natürlich mußte sie am ersten schönen Sonnentag in der Schule schwitzen.Alles ging sehr gut und die Lehrer waren nett und die Kinder freundlich.Erste Kontakte wurden angeleiert.Geht doch!!!Die Schultüte war ja wohl Pflichtprogramm am ersten Schultag.


Sonntag, 2. Juni 2013

Landunter


Rain,rain go away,come again another day
little Sophia wants to play.






Es regnet,es regnet,es regnet seinen Lauf
und wenn`s genug geregnet hat,dann hört`s auch wieder auf.


Man sagt,Mairegen brächte Segen,doch langsam könnte er sich legen.
Außerdem ist es schon Juni.

Bildunterschrift hinzufügen

Wenn es jetzt noch weiter regnet,können wir nur noch mit dem Boot aus dem Haus.



Unser Gröbenbach tritt über seine Ufer und Sofias Schulweg ist von der Feuerwehr gesperrt.
 


Donnerstag, 23. Mai 2013

Werkzeugkunde

Spannende zwei Tage liegen hinter mir,in denen die Details der Radtour und meine Aufgaben ,die ich während der Fahrt zu erledigen habe, noch näher besprochen wurden.Die Firma Hapimag spendierte mir einen Direktflug von München nach Zürich,der im Gegensatz zu dem Flug im März,völlig entspannt war so, wie der Rest der Reise auch.Das Organisationsteam und die sechs Radfahrer trafen sich in einer völlig entspannten Atmosphäre und ich hatte das Gefühl,das es wirklich jedem großen Spaß macht,an diesem Projekt zu arbeiten.
Nach der Begrüßung ging es darum,uns Radler mit den elektronischen Ausrüstungsgegenständen bekannt zu machen,die wir benötigen,um unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllen zu können.Dazu gehören,ein Smartphone ,das schlauer ist als der,der es bedienen soll,ein Laptop,der schöner aussieht,als sein Besitzer und eine Actioncamera,die noch besser ausgestattet ist,als der Radler,der sie bedienen soll.Mit diesem Equipment sollen dann,so man es beherrscht ,Blogs,Microblogs und Videoclips hergestellt werden,die den Verlauf unserer Fahrt dokumentieren und mit denen wir Radfahrer in Kontakt mit der Firma und den interessierten Lesern bleiben.Unsere Kommunikationsprodukte werden dann von der Hapimag über Facebook auf der Jubiläumsseite ins Netz gestellt.Wir Fahrer hoffen natürlich auf reges Interesse und werden alles tun um spannende Berichte zu liefern.
Natürlich erscheint die Konfrontation eines älteren Menschen, wie mir,mit so komplizierten Reisebegleitern,wie diesem elektronischen Gepäck, die ich auch noch einigermaßen perfekt beherrschen soll,erstmal als eine sehr schwierige Aufgabe.Ich habe allerdings die Hoffnung mich langsam einzuarbeiten so,das ich am Ende meiner Reise einigermaßen durchblicken werde,wie das alles funktioniert.Die Instruktion durch die Instrukteure hat mich jedenfalls davon überzeugt,das die technischen Entwicklungen der Geräte,mit denen ich ganz locker umgehen soll,die Kapazität meiner Mitentwicklung bei weitem übersteigt.Rauchzeichen und Buschtrommel wären mir und meinen Fähigkeiten,Computerequipment zu bedienen, angemessener.
I`ll do my very best!!!

Es gab Zeiten,da habe ich eine Luftpumpe und Flickzeug mit auf eine Radtour genommen.Heute sieht das Reisegepäck so aus und das ist nur ein Teil der Ausrüstung. 


    

Montag, 20. Mai 2013

Stand der Dinge(3)

Pfingsten das liebliche Fest war gekommen und es war leider wieder nichts mit größeren Radtouren.Mein Trainingsrückstand beläuft sich nun schon auf etliche hundert Kilometer, aber ich bin ganz zuversichtlich,das es nun bald wärmer wird und es aufhört zu regnen.Auch sonst war in den letzten Tagen nicht allzuviel los und mein Mitteilungsbedürfnis dadurch etwas versiegt.Heute,Pfingstmontag gab es ausnahmsweise einen kleinen Lichtblick.Das Wetter hielt sich den ganzen Tag teils sonnig teils bewölkt und auch nicht allzu warm aber gerade recht um eine kleine Spazierfahrt nach München zu unternehmen.Wir besuchten den Neuen Botanischen Garten in Nymphenburg und schauten uns die Päonienblüte an.Anschließend machten wir einen kleinen Abstecher in den Hirschgarten und setzten unsere Heimfahrt nach einer Mass Dunkles dann fort.Morgen früh um 7.35 Uhr geht mein Flieger nach Zürich,von wo ich dann nach Baar fahre, um mir die letzten Instruktionen abzuholen ,bevor die heiße Phase meiner Schottland-England Holland....Reise dann startet.Ich werde also die nächsten zwei Tage in Zürich verbringen und ich bin sicher da wird es einiges  zu erzählen geben.Spannend wird es auf jeden Fall,denn jetzt werden die genaueren Bedingungen und Erfordernisse unserer Aufgaben besprochen.Außerdem werden die Teilnehmer der Sternfahrt ausgerüstet und "eingekleidet" damit wir der Firma Hapimag keine Schande machen.Ich hoffe,mit ein paar schönen, modischen Fotos meinen Blog verzieren zu können.Fotos,so schön, wie diese hier von den Blumen des Botanischen Gartens.

Freitag, 10. Mai 2013

Stand der Dinge (2)

Am Wochenende hatten wir Besuch mit Fahrrädern.Das Wetter war wirklich gut geeignet,um Radtouren zu machen.Unter anderem fuhren wir nach München zum neu gestalteten Lehnbachhaus und bewunderten den goldenen Würfel.Das Cafe war schon in Betrieb und funktionierte auch schon ganz gut,aber das Museum wird erst demnächst eröffnet.Das alles passt ganz gut in meinen Trainingsplan,der ja vorsieht,das ich jeden Tag etwa 50 km Radfahren sollte,um die Anforderungen auf großer Tour zu bewältigen.
Gestern und heute habe ich meine Hausaufgaben erledigt und die Routenplanung von Amsterdam bis nach Baar abgeschlossen.jetzt muss ich mir nur noch überlegen,mit welchen Ballaststoffen ich meine Packtaschen fülle.Ein Zelt,eine Isomatte,ein Schlafsack und eine Hängematte sind schon mal unabdingbar.Dann bleibt aber eigentlich nur noch Platz für ein Paar Socken und eine Unterhose,denn
das Regenzeug nimmt ja auch viel Platz weg und das muss auf alle Fälle mit,weil es ja in England bekanntlich dauernd regnet.Dann sind sie schon voll,meine beiden Packtaschen.Da ich keine Frontpacktaschen mitnehmen will liegt nun eine Menge Material herum,das auch ganz schön wäre,wenn ich es auf der Reise mithätte, aber wohin packen???Mit einem Anhänger werde ich nicht losfahren.Der liegt außerdem noch in Shanghai im Fahrradkeller und wer weiß,ob ich den jemals wieder sehe.Es sieht also ganz danach aus,das ich mir einen Rucksack noch auf den Gepäckträger schnallen muss.Ich weiß ja noch nicht so genau,wie das mit dem Begleitfahrzeug funktioniert.Vielleicht kann ich ja mein Gepäck in Auto transportieren lasen.Das wäre ideal.Aber wie groß müsste das wohl sein?











Sonntag, 5. Mai 2013

Stand der Dinge (1)

Jetzt scheint wohl der Winter endgültig vorbei zu sein.Es grünt und blüht überall und die Wahrscheinlichkeit,das ich auch weiterhin durch Schnee und Eis und durch die Kälte radeln muß sinkt.Überall kommen sie heraus,die Jogger und Radler und bevölkern die Strassen und Wege rund um unsere Gemeinde.Ich denke immer noch an das letzte Jahr zurück,in dem ich bis in den Mai hinein noch durch den Schnee in der Türkei und in Georgien fahren musste oder durfte und dadurch doch ziemlich zermürbt war, bis es dann erst in Aserbaidschan und Kasachstan wärmer wurde.
Zum Glück geht die Fahrt est im Juli los,aber sie beschäftigt mich schon seit einiger Zeit,da ich dem Veranstalter meine Routenpläne vorlegen soll.Von Edinburgh bis nach Amsterdam habe ich die Wege und Tagesetappen schon festgelegt und werde in den nächsten Tagen dann noch den restlichen Weg vorbereiten.
Von Edinburg geht die Fahrt über Melrose und Carlisle nach Bowness on Windermeere.Dort halte ich mich zwei Tage im Hapimag Resort auf um dann über Sheffield ,Nottingham und Windsor nach London zu radeln.Ein paar Tage später nehme ich die Fähre von Harwich nach Hoek van Holland und fahre am Strand der Nordsee entlang nach Amsterdam.
Die weitere Fahrt ist noch nicht so genau vorbereitet doch sie führt mich dann nach Paris,Chateau de Chabernet,Vermenton, Unterkirnach nach Zürich/Baar.
Beim Planen und Erforschen der Tour wird mir erstmal richtig bewußt,auf welche Strapazen ich mich da eingelassen habe,aber es wird auch deutlich,das es wieder eine Menge neuer und interessanter Erlebnisse und Ereignisse sein werden,die da auf mich zukommen.
Die nächsten Tage werden dann wohl so aussehen,das wenn ich nicht auf dem Rad meine Runden drehe ,ich am Schreibtisch sitze und Google maps um Rat frage.







Sonntag, 28. April 2013

Ein ganz normaler Trainingstag

06.00 Uhr- Wecker.Kniebeugen und Rumpfdrehen.
06.45 Uhr- leichtes Frühstück mit Situps.
07.15 Uhr- Fahrradkette ölen und Sattel einstellen.
07.30 Uhr- Aufbaumittel und Vitamine einnehmen und wirken lassen.
08.15 Uhr- warm duschen.
09.00 Uhr- Ruhephase.
09.45 Uhr- Speichen zählen und reinigen,Felgenkontrolle.Flickzeug auf
Vollständigkeit überprüfen.Beleuchtungscheck.
10.30 Uhr- Aufwärmrunde auf dem Garagenhof.
10.35 Uhr- Muskeln lockern und Ruhephase.
11.15 Uhr- Mentales Training(Ausdauer und Härte)
12.00 Uhr- Mittagessen(Kohlehydrate und Vitamine)
13.30 Uhr- Ruhephase
14.30 Uhr- Wecker.Kniebeugen,Liegestütz.
14.35 Uhr- Aufwärmrunde auf dem Garagenhof.
14.40 Uhr- Fahrt zum Biergarten am Langwieder See.
15.00 Uhr- Besprechung mit Sachverständigen((2-3 Weißbier).
16.30 Uhr- Fahrt zur Basis.
17.00 Uhr- Entmüdungsbecken und Muskulatur lockern.
18.00 Uhr- Yoga und Autogenes Training.
18.55 Uhr- Wecker.Kniebeugen,Hantelstemmen.
19.00 Uhr- Nahrungsaufnahme(Eiweiß und Vitamine)
20.00 Uhr- Trainingsplan für den nächsten Tag entwerfen.
20.05 Uhr- Bettruhe.