Am frühen Morgen um 7.30 Uhr,bin ich der zweite Radfahrer,der an diesem Tag auf die Insel Lindisfarne gelangt.Der Althippie ist schon vor mir da und ein Handwerker,der uns Beistand leistet und der uns sagt,wann man trotz bestehender Flut, den Causeway überqueren kann.Er meint es sei ungefährlich und man könne schon fahren, wenn das Wasser noch auf der Strasse ist.Er fährt dann schon mal los und ich warte,bis die Strasse frei ist.Ich hab ja Zeit. Es ist herrliches Wetter und die Touristenströme sind noch nicht angekommen,weil es ja noch so früh ist.Ich besuche die Burg und den Hafen,wo ich ein paar Fotos von den urigen Hütten der Fischer mache.Diese Hütten sind aus durchgesägten Schiffen gemacht,die man auf den Rücken gedreht hat und deren Schnittstelle man dann mit einer Türe versehen hat.


Da es so viele Hütten sind, denke ich das werden wohl die Schiffe der spanischen Armada gewesen sein,die es hier in der Nähe an den Strand gespült haben könnte.Die sind dann hier zersägt und für friedliche Zwecke umfunktioniert worden.Vielleich ,Vielleicht nicht.Das wäre ja mal eine feine Geschichte.Ausserdem gibt es hier noch eine Kathedralenruine vom heiligen Oswald,die man hier aufsuchen muss und das Faksimile des Lindisfarne Buchs,einer Bibelabschrift aus dem Mittelalter,die sehr reich ausgeschmückt ist.
Ich esse in der nahen Pilgerraststätte ein Scone und nehme einen Tee dazu,weil ich ja noch nicht gefrühstückt habe .Als dann die Busse und die vielen Autos vom Festland kommen begegnen sie mir bereits auf dem Causeway und ich radele schon in Richtung Berwick(sprich Berrrrrick).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen