Montag, 15. Juli 2013

Flyway to Edinburgh

Nun ist sie vorbei,die Einfahretappe von Newcastle nach Edinburgh,entlang der Ostküste von England und Schottland.Das Wetter hat sich sehr bemüht und die Radwege waren auch einigermassen befahrbar.Die Menschen, die ich traf waren gastfreundlich und offen,also gibt es nichts zu beklagen sondern nur in den höchsten Tönen zu jubeln.Ohne wenn und aber.
Als das Schiff hielt und ich an Land kam,fiel ich förmlich auf den richtigen Weg.An einer Bushaltestelle am Hafen,an der ich mich erst einmal orientieren wollte lehnte ich mein schwer beladenes Fahrzeug an einen Pfosten.Weil der Fahrradständer ja schon fast abgebrochen war rutschte die Fuhre vom Pfosten ab und ich fiel mit meinem ganzen Gepäck auf den Bürgersteig,weil ich den Fall meines Rades verhindern wollte.An diesem Pfosten war ein kleines Schild befestigt mit der Aufschrift Route No.+ North und ein kleines Fahrrad wies auf den Radweg hin.Das war er,der Weg nach Edinburgh.Zuerst ging er durch die Outbacks von Newcastle und durch die Hinterlassenschaften der "Besten Freunde",aber ab Lynemouth wurde zum einen das Wetter besser und zum anderen die Anzahl der Hundebesitzer weniger und es wurde eine unbeschwerte Reise durch blühende Landschaften,entlang der Nordsee.Gegen abend erreichte ich Almouth,und suchte dort ein B&B.Sorry no Vacancies.Doch Frau Margret,B&B Betreiberin von Beruf, fühlte sich ehrenhalber angestachelt,mir eine Unterkunft zu besorgen und terrorisierte ganz Northumberland ,bis sie bei der Familie Campbell in Boulmer eine Unterkunft für mich gefunden hatte.Mit Herrn Campbell,der sich als Nachkomme von Schmugglern und Piraten vorstellte, sass ich noch bis spät abends am Kamin und wir redeten über die Zucht von Milchkühen und von der Christlichen Seefahrt.


 
Nach einem perfekten englischem Frühstück ging es weiter auf dem Fahrradweg Nr 1 an Schlössern und Ruinen vorbei bis nach Beal,von wo der Causeway durch das Watt nach Lindisfarne ( Holy Island)geht,der jetzt am Abend allerdings gerade überflutet war und erst wieder am nächsten Morgen passierbar sein würde.Also schlug ich mein Zelt bei einem Bauern auf der Wiese, am Hang mit Meerblick auf und genoss die Aussicht und das Gespräch mit einem Althippie aus Newquay(Cornwall)der nach mehreren Aufenthalten in einem indischen Ashram kurz vor der Erleuchtung stand,aber auch jetzt schon ein 59 jähriges helles Köpfchen zu sein schien.
    

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