Donnerstag, 23. Mai 2013

Werkzeugkunde

Spannende zwei Tage liegen hinter mir,in denen die Details der Radtour und meine Aufgaben ,die ich während der Fahrt zu erledigen habe, noch näher besprochen wurden.Die Firma Hapimag spendierte mir einen Direktflug von München nach Zürich,der im Gegensatz zu dem Flug im März,völlig entspannt war so, wie der Rest der Reise auch.Das Organisationsteam und die sechs Radfahrer trafen sich in einer völlig entspannten Atmosphäre und ich hatte das Gefühl,das es wirklich jedem großen Spaß macht,an diesem Projekt zu arbeiten.
Nach der Begrüßung ging es darum,uns Radler mit den elektronischen Ausrüstungsgegenständen bekannt zu machen,die wir benötigen,um unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllen zu können.Dazu gehören,ein Smartphone ,das schlauer ist als der,der es bedienen soll,ein Laptop,der schöner aussieht,als sein Besitzer und eine Actioncamera,die noch besser ausgestattet ist,als der Radler,der sie bedienen soll.Mit diesem Equipment sollen dann,so man es beherrscht ,Blogs,Microblogs und Videoclips hergestellt werden,die den Verlauf unserer Fahrt dokumentieren und mit denen wir Radfahrer in Kontakt mit der Firma und den interessierten Lesern bleiben.Unsere Kommunikationsprodukte werden dann von der Hapimag über Facebook auf der Jubiläumsseite ins Netz gestellt.Wir Fahrer hoffen natürlich auf reges Interesse und werden alles tun um spannende Berichte zu liefern.
Natürlich erscheint die Konfrontation eines älteren Menschen, wie mir,mit so komplizierten Reisebegleitern,wie diesem elektronischen Gepäck, die ich auch noch einigermaßen perfekt beherrschen soll,erstmal als eine sehr schwierige Aufgabe.Ich habe allerdings die Hoffnung mich langsam einzuarbeiten so,das ich am Ende meiner Reise einigermaßen durchblicken werde,wie das alles funktioniert.Die Instruktion durch die Instrukteure hat mich jedenfalls davon überzeugt,das die technischen Entwicklungen der Geräte,mit denen ich ganz locker umgehen soll,die Kapazität meiner Mitentwicklung bei weitem übersteigt.Rauchzeichen und Buschtrommel wären mir und meinen Fähigkeiten,Computerequipment zu bedienen, angemessener.
I`ll do my very best!!!

Es gab Zeiten,da habe ich eine Luftpumpe und Flickzeug mit auf eine Radtour genommen.Heute sieht das Reisegepäck so aus und das ist nur ein Teil der Ausrüstung. 


    

Montag, 20. Mai 2013

Stand der Dinge(3)

Pfingsten das liebliche Fest war gekommen und es war leider wieder nichts mit größeren Radtouren.Mein Trainingsrückstand beläuft sich nun schon auf etliche hundert Kilometer, aber ich bin ganz zuversichtlich,das es nun bald wärmer wird und es aufhört zu regnen.Auch sonst war in den letzten Tagen nicht allzuviel los und mein Mitteilungsbedürfnis dadurch etwas versiegt.Heute,Pfingstmontag gab es ausnahmsweise einen kleinen Lichtblick.Das Wetter hielt sich den ganzen Tag teils sonnig teils bewölkt und auch nicht allzu warm aber gerade recht um eine kleine Spazierfahrt nach München zu unternehmen.Wir besuchten den Neuen Botanischen Garten in Nymphenburg und schauten uns die Päonienblüte an.Anschließend machten wir einen kleinen Abstecher in den Hirschgarten und setzten unsere Heimfahrt nach einer Mass Dunkles dann fort.Morgen früh um 7.35 Uhr geht mein Flieger nach Zürich,von wo ich dann nach Baar fahre, um mir die letzten Instruktionen abzuholen ,bevor die heiße Phase meiner Schottland-England Holland....Reise dann startet.Ich werde also die nächsten zwei Tage in Zürich verbringen und ich bin sicher da wird es einiges  zu erzählen geben.Spannend wird es auf jeden Fall,denn jetzt werden die genaueren Bedingungen und Erfordernisse unserer Aufgaben besprochen.Außerdem werden die Teilnehmer der Sternfahrt ausgerüstet und "eingekleidet" damit wir der Firma Hapimag keine Schande machen.Ich hoffe,mit ein paar schönen, modischen Fotos meinen Blog verzieren zu können.Fotos,so schön, wie diese hier von den Blumen des Botanischen Gartens.

Freitag, 10. Mai 2013

Stand der Dinge (2)

Am Wochenende hatten wir Besuch mit Fahrrädern.Das Wetter war wirklich gut geeignet,um Radtouren zu machen.Unter anderem fuhren wir nach München zum neu gestalteten Lehnbachhaus und bewunderten den goldenen Würfel.Das Cafe war schon in Betrieb und funktionierte auch schon ganz gut,aber das Museum wird erst demnächst eröffnet.Das alles passt ganz gut in meinen Trainingsplan,der ja vorsieht,das ich jeden Tag etwa 50 km Radfahren sollte,um die Anforderungen auf großer Tour zu bewältigen.
Gestern und heute habe ich meine Hausaufgaben erledigt und die Routenplanung von Amsterdam bis nach Baar abgeschlossen.jetzt muss ich mir nur noch überlegen,mit welchen Ballaststoffen ich meine Packtaschen fülle.Ein Zelt,eine Isomatte,ein Schlafsack und eine Hängematte sind schon mal unabdingbar.Dann bleibt aber eigentlich nur noch Platz für ein Paar Socken und eine Unterhose,denn
das Regenzeug nimmt ja auch viel Platz weg und das muss auf alle Fälle mit,weil es ja in England bekanntlich dauernd regnet.Dann sind sie schon voll,meine beiden Packtaschen.Da ich keine Frontpacktaschen mitnehmen will liegt nun eine Menge Material herum,das auch ganz schön wäre,wenn ich es auf der Reise mithätte, aber wohin packen???Mit einem Anhänger werde ich nicht losfahren.Der liegt außerdem noch in Shanghai im Fahrradkeller und wer weiß,ob ich den jemals wieder sehe.Es sieht also ganz danach aus,das ich mir einen Rucksack noch auf den Gepäckträger schnallen muss.Ich weiß ja noch nicht so genau,wie das mit dem Begleitfahrzeug funktioniert.Vielleicht kann ich ja mein Gepäck in Auto transportieren lasen.Das wäre ideal.Aber wie groß müsste das wohl sein?











Sonntag, 5. Mai 2013

Stand der Dinge (1)

Jetzt scheint wohl der Winter endgültig vorbei zu sein.Es grünt und blüht überall und die Wahrscheinlichkeit,das ich auch weiterhin durch Schnee und Eis und durch die Kälte radeln muß sinkt.Überall kommen sie heraus,die Jogger und Radler und bevölkern die Strassen und Wege rund um unsere Gemeinde.Ich denke immer noch an das letzte Jahr zurück,in dem ich bis in den Mai hinein noch durch den Schnee in der Türkei und in Georgien fahren musste oder durfte und dadurch doch ziemlich zermürbt war, bis es dann erst in Aserbaidschan und Kasachstan wärmer wurde.
Zum Glück geht die Fahrt est im Juli los,aber sie beschäftigt mich schon seit einiger Zeit,da ich dem Veranstalter meine Routenpläne vorlegen soll.Von Edinburgh bis nach Amsterdam habe ich die Wege und Tagesetappen schon festgelegt und werde in den nächsten Tagen dann noch den restlichen Weg vorbereiten.
Von Edinburg geht die Fahrt über Melrose und Carlisle nach Bowness on Windermeere.Dort halte ich mich zwei Tage im Hapimag Resort auf um dann über Sheffield ,Nottingham und Windsor nach London zu radeln.Ein paar Tage später nehme ich die Fähre von Harwich nach Hoek van Holland und fahre am Strand der Nordsee entlang nach Amsterdam.
Die weitere Fahrt ist noch nicht so genau vorbereitet doch sie führt mich dann nach Paris,Chateau de Chabernet,Vermenton, Unterkirnach nach Zürich/Baar.
Beim Planen und Erforschen der Tour wird mir erstmal richtig bewußt,auf welche Strapazen ich mich da eingelassen habe,aber es wird auch deutlich,das es wieder eine Menge neuer und interessanter Erlebnisse und Ereignisse sein werden,die da auf mich zukommen.
Die nächsten Tage werden dann wohl so aussehen,das wenn ich nicht auf dem Rad meine Runden drehe ,ich am Schreibtisch sitze und Google maps um Rat frage.