Sonntag, 17. März 2013

Ansprache an das Fahrrad

Oh du ehrwürdiger,endgeduldiger Esel aus Eisen,
Bewährter Begleiter auf entbehrungsreichen Bergtouren
Und schroffen,steilen Talfahrten.
Mein Fahrzeug und Freund.
Du ranker Rahmen aus Ruhrstahl.
Du flottes,flinkes Gefährt,
frisch fährst du mit mir in fremde Ferne.
Das Sitzen auf deinem Sattel ist ein Genuss für´s Gesäß.
Du duldest still und stumm mein ständiges Treten und Trampeln,
Ohne Murren und Meckern.
Nichts wird dir zuviel.
Scheinbar rastlos rattern deine Räder auf und ab die Straßen.
Kein Weg wird dir zu weit.
Hast hinaus in die Welt mir geholfen,
so hilf mir wieder heim,
Wo ich dich warten kann in warmer Garage
Und dich mit schönstem Öl verwöhne.

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