Seit einiger Zeit gibt es einen neuen Blog von mir.Klick an unter: joebirdie.blogspot.com
Donnerstag, 15. Mai 2014
Freitag, 23. August 2013
Paris im Sonnenschein
Hatte ich bisher Glück mit dem Wetter und habe ich das einfach so hingenommen ,dann wird es jetzt langsam mal Zeit,dankeschön zu sagen.Seit zwei Monaten bin ich jetzt schon unterwegs und habe bisher nur drei Regentage gehabt.Davon waren zwei Ruhetage,an denen ich ohnehin nicht Rad gefahren wäre.Also: Danke schön!!!
Gestern habe ich mich durch den Dschungel der Vorstädte von Paris gekämpft und war fast schon bereit,den Vorortzug zu nehmen,denn es gab keine Hinweisschilder,die auf einen Weg für Radfahrer aufmerksam gemacht hätten.Herr oder Frau Google leitete mich anfangs durch ein herrliches Waldgebiet bei Chantilly,doch schon sehr bald stand ich vor einer verbarrikadierten Passage und musste mich auf meinen Pfadfindersinn verlassen.Bei scheinender Sonne war es dann relativ einfach zu erkennen,wo der Weg nach Süden ist und ich schlängelte mich durch St Denis und die nördlichen Suburbs hindurch,bis ich an den Gare del Est gelangte.Von Dort war es dann ein Kinderspiel,den Weg zur Rue saint Honoree zu finden.
Dort erwarteten mich dann schon die Hapimag Gäste und wir tranken einen herrlichen Rotwein auf meine Ankunft und auf die 50 Jahre der Firma.Es waren viele Italiener da, die es nicht wahrhaben wollten,dass ich die Tour ohne Hilfsmittel bis hierher geschafft habe.Trotz meiner eidesstattlichen Versicherung blieben doch noch Zweifel vorhanden.Das gelbe Trikot,das ich in Aussicht gestellt bekommen hatte wurde mir leider nicht überreicht da ich eine Blut und Urinprobe aus persönlichen Gründen ablehnte und mir auch keine Haare (mangels eben solcher )abschneiden lassen wollte.Inzwischen hat sich alles einigermassen beruhigt und ich konnte nach einer erholsamen Nacht ,heute mit dem Kameramann Thomas eine Filmtour durch die Stadt machen.Jürgen vor dem Triumphbogen,jürgen vor dem Eiffelturm,Jürgen vor dem Obelisken und Jürgen vor dem Louvre.Einige Zuschauer wollten sich dann auch gleich mit mir fotografieren lassen ,weil sie mich für eine Tourgrösse hielten oder für irgend etwas anderes Berühmtes.Demzufolge wurde dann das Standbild des "Ausdauernden Radfahrers"vor dem Louvre heute als Dauereinrichtung eingeweiht.Siehe Blog : 50.hapimag.com/Specials/Radfahrer .Leider bin ich zu wenig Computerbändiger als dass ich das von meinem Telefon hierherbringen könnte.Der Fluch der frühen Geburt!!!
Gestern habe ich mich durch den Dschungel der Vorstädte von Paris gekämpft und war fast schon bereit,den Vorortzug zu nehmen,denn es gab keine Hinweisschilder,die auf einen Weg für Radfahrer aufmerksam gemacht hätten.Herr oder Frau Google leitete mich anfangs durch ein herrliches Waldgebiet bei Chantilly,doch schon sehr bald stand ich vor einer verbarrikadierten Passage und musste mich auf meinen Pfadfindersinn verlassen.Bei scheinender Sonne war es dann relativ einfach zu erkennen,wo der Weg nach Süden ist und ich schlängelte mich durch St Denis und die nördlichen Suburbs hindurch,bis ich an den Gare del Est gelangte.Von Dort war es dann ein Kinderspiel,den Weg zur Rue saint Honoree zu finden.
Dort erwarteten mich dann schon die Hapimag Gäste und wir tranken einen herrlichen Rotwein auf meine Ankunft und auf die 50 Jahre der Firma.Es waren viele Italiener da, die es nicht wahrhaben wollten,dass ich die Tour ohne Hilfsmittel bis hierher geschafft habe.Trotz meiner eidesstattlichen Versicherung blieben doch noch Zweifel vorhanden.Das gelbe Trikot,das ich in Aussicht gestellt bekommen hatte wurde mir leider nicht überreicht da ich eine Blut und Urinprobe aus persönlichen Gründen ablehnte und mir auch keine Haare (mangels eben solcher )abschneiden lassen wollte.Inzwischen hat sich alles einigermassen beruhigt und ich konnte nach einer erholsamen Nacht ,heute mit dem Kameramann Thomas eine Filmtour durch die Stadt machen.Jürgen vor dem Triumphbogen,jürgen vor dem Eiffelturm,Jürgen vor dem Obelisken und Jürgen vor dem Louvre.Einige Zuschauer wollten sich dann auch gleich mit mir fotografieren lassen ,weil sie mich für eine Tourgrösse hielten oder für irgend etwas anderes Berühmtes.Demzufolge wurde dann das Standbild des "Ausdauernden Radfahrers"vor dem Louvre heute als Dauereinrichtung eingeweiht.Siehe Blog : 50.hapimag.com/Specials/Radfahrer .Leider bin ich zu wenig Computerbändiger als dass ich das von meinem Telefon hierherbringen könnte.Der Fluch der frühen Geburt!!!
Dienstag, 20. August 2013
Backup vom 20.August 2013
Nun zum Stand der Dinge von heute.Ich bin inzwischen etwa an die 2000 km geradelt und in Chantilly in der Nähe von Paris angekommen.Ich habe England vom Norden bis zum Süden durchquert und habe ein paar interessante Tage in London verbracht.Ich,habe das grüne Herz Hollands umfahren und Amsterdam näher kennen gelernt .Dann bin ich an der holländischen Nordseeküste entlang nach Gent gefahren und habe dem Wind getrotzt.Von Gent ging es nach Roubaix,dem Zielort eines Radrennen Klassikers und bin dann mit neuen Kräften(gutes belgisches Leffe Doping)über Arras nach Amiens gekommen.Hier habe ich mir die Zeit genommen,mir die wunderbare Kathedrale etwas genauer anzuschauen.Gestern bin ich dann mal schnell hier nach Chantilly geradelt.Das erste Mal auf meiner diesjährigen Tour mit Rückenwind der Stärke 4 und habe erfahren,das Radfahren auch Spass machen kann und nicht nur Arbeit ist.Heute verbrachte ich einen herrlichen Tag auf der Domäne des Duc d `Orleans und im Musee Conde,wo ich auf der Domäne eine Demonstration der französischen Pferdezucht erlebte und im Museum die Bilderausstellung des Grossherzoglichen Sammlers bewundern konnte.Im Schlossteich werden in der nächsten Woche Triathlon Schwimmer herumplanschen,aber dann werde ich bereits aus Paris abgereist und auf dem Weg nach Chateau de Chabernet sein.
Leider kann ich diesen Blog nur gelegentlich bedienen,aber schaut doch mal rein bei:
50.hapimag.com/specials/radfahrer
Donnerstag, 25. Juli 2013
V0n Windermeere nach Leyburn
Ohne Frühstück geht es um o8.15 Uhr aus dem Haus. Irgendwie war mir das zu blöd,die etwas unfreundliche Wirtin nach einem frühen Frühstück zu fragen.Hatte sie mich doch schon gestern ungefähr eine halbe Stunde ignoriert,weil ich schon um acht Uhr fünfzehn am Frühstückstisch sass,anstatt wie in der Hausordnung vorgesehen um acht Uhr fünfundvierzig.Im Hapimag Resort wartet schon die Managerin und zwei Angestellte Frauen darauf,dass sie mich endlich verabschieden können,denn sie wollen wohl alle nochmal ins Bett und fertig schlafen,denn so früh steht man hier doch nur selten auf.Händeschütteln vor der Kamera und ab geht's nach Kendal.Dort frühstücke ich in einem Tee und Kaffeehaus,das sicherlich schon dreihundert Jahre hier im Dienst ist und ganz eindeutig die Spuren der Jahrhunderte zeigt.Alle Ladeneinrichtungen sind handgeschnitzt und die Fussböden sind aus dicken Eichenbrettern gemacht und alles quietscht und wackelt,wenn man fester auftritt.Aber der Tee,den sie hier machen ist vom allerfeinsten und die Scones auch und werden nicht mit Butter sondern mit clotted cream serviert.Von Kendal aus geht der Weg durch die Dales of Yorkshire ,einer bergigen Landschaft die an jeder Ecke herrliche Ausblicke bietet.Wenn man hier bei jedem fotogenen Ausblick anhalten wollte ,bräuchte man bestimmt drei Tage,bis man nach Leyburn kommt.Dort fand Helene ,Meine Begleitung ein ganz komfortables und gut geführtes B&B und in einem Dorfgasthaus in einer Nachbargemeinde bekamen wir ein kräftiges Abendbrot,mit nie zuvor gegessenem: Erbsenpüree mit Minzeblättern und da war es wieder,das Vorurteil,dass man hier in England doch irgendwie anders kocht .
Dienstag, 23. Juli 2013
In Schottland
Wilkommen in Schottland,stand auf der grossen Tafel an der Strasse und jedes Auto,das nach Norden fährt,wird,wenn es amerikanische ,australische oder Neuseeländische Touristen enthält,anhalten und dann werden Fotos gemacht.Oft haben ja Menschen aus diesen Ländern schottische Vorfahren und man befindet sich auf der Ahnentour.Obwohl mir jetzt keine solche Familienbande bekannt sind, halte auch ich mein Fahrrad an,um diesen geschichtsträchtigen Moment im Bild festzuhalten.Scheinbar sehen meine Bemühungen,mich selbst zu fotografieren etwas unbeholfen aus, denn ein Radler,der gerade vorbeifährt, hält an und fragt,ob er behilflich sein kann.Ich nehme die Hilfe an und nach vollbrachter Tat kommen wir ins Gespräch.Er fragt,wo ich hinwill und ich sage ihm,wo ich herkomme und er heisst Alec und ich heisse Jürgen and you can say you to me.Dann will er wissen,wo ich am Abend schlafen werde und ich verweise auf mein Zelt und er meint,dass das nicht sein muss,denn er hätte ein schönes Zuhause,und er würde mir sehr gerne seine Gastfreundschaft anbieten.Hocherfreut nehme ich das Angebot an und folge dem Herrn nach.Wir fahren noch ein paar Kilometer auf der Hauptstrasse und biegen dann nach links ab in die grüne Hölle Schottlands.Das Haus von Alec liegt am Rande eines Dorfes und ist von hohen Hecken umgeben.Es ist ein sehr altes Haus und der Garten ist schon sehr eingewachsen und viel zu gross,das ein einzelner Mensch die Pflege bewältigen könnte.Doch leider wohnt der Alec hier nur in Gesellschaft seiner Bienen und seiner Hühner ,denn seine Frau ist nach ein paar Jahren wieder in die Stadt gezogen.So komme ich in ein Junggesellenhaus eines 59 jaehrigen pensionierten Feuerwehrmannes,der sich um vieles andere kümmern muss und die Funktionsfaehigkeit seiner Küche nicht jeden Tag überprüft.Aber wir finden gemeinsam alle Zutaten,um ein kräftiges Mahl zuzubereiten.Es gibt ein Omlette mit Eiern von den eigenen Hühnern und zum Nachtisch essen wir Honig in der Wabe von den eigenen Bienen .Dazu gibt es zwei Flaschen chilenischen Aldiwein(Aldi ist auch in England?Schottland stark vertreten).Wir unterhalten uns noch eine ganze Weile über alle mögliche Probleme,die das Zusammenleben von Mann und Frau beeinflussen können und gehen dann Schlafen.Am Morgen werde ich nach einem ruhigen und traumlosen Schlaf von den Vögeln geweckt und muss mich dann auch schon, nach einer Schüssel Aldimuesli auf den weg nach North Berwick machen,wo ich am abend anzukommen gedenke.
Update(2)
Nach ein paar ereignisreichen Tagen in Edinburgh und einer fröhlichen Radtour bis hierher nach Bowness on Windermeere hatte ich heute einen freien Tag.Weil das ja klar ist,fing dieser Tag heute Morgen gleich mit einem Gewitter an und ich befürchtete schon,dasss dieses der Umschwung sein könnte,aber es wurde dann doch wieder sonnig und trocken im Laufe des Tages .Ich trieb mich ein paar Stunden im Ort bei den Touristenattraktionen herum und machte eine kleine Radtour am See entlang.Irgendwie muss man ja in Bewegung bleiben,sonst rostet man ja ein.Leider sind die Möglichkeiten mit meiner Blogpflege am Ball zu bleiben etwas eingeschränkt und die Tastaturen des oeffentlichen Rechners ist eine englische .Ich hoffe,dass das in den nächsten Tagen besser wird ,kann aber nichts versprechen.Ausserdem ist in den nächsten Tagen wieder Radeln angesagt und zwar ein paar heftige Etappen.Ich empfehle den Interessierten, doch hin und wieder den Hapimagblog zu beachten ,wo ich regelmässig Bilder und kurze Kommentare ablade .Zur Erinnerung: 50.hapimag.com/specials/radfahrer/ .Es ist zeitlich schon etwas eng beide Blogs zu bedienen.Pardon!
Auf den eingestellten Bildern seht ihr einen idyllischen Rastplatz mitten im Fluss auf einem grossen Stein.Edinburgh Castle und eine ländliche Szene im Lakedistrikt.Enjoy!!
Auf den eingestellten Bildern seht ihr einen idyllischen Rastplatz mitten im Fluss auf einem grossen Stein.Edinburgh Castle und eine ländliche Szene im Lakedistrikt.Enjoy!!
Freitag, 19. Juli 2013
Update
Zeit ist ein knapp bemessenes Gut und seit einigen Tagen habe ich so viel zu tun gehabt,dass keine Zeit blieb,meinen Blog zu pflegen.
Ich sitze jetzt in Carlisle auf meinem Bett in einem B&B und schreibe hastig ein paar Zeilen,denn um 08.00 Uhr wird gefrühstückt und dann geht die Fahrt weiter.
Inzwischen war ich im Hapimag Resort Edinburgh und es war ein ganz besonderes Erlebniss.Obwohl ich einen Tag zu früh angereist war ,empfing man mich sehr freundlich und es war schon alles vorbereitet.Ich hatte keine Unterkunft in North Berwick und Umgebung gefunden weil in Gullane DAS Golfturnier stattfand ,die British Open.Alle Hotels und B&Bs waren besetzt und viermal so teuer wie sonst.So hä
tte ich auf einem Campingplatz etwa 80 £ bezahlen sollen,um mein Zelt aufzubauen...Nein,nein... ich hätte es schon selber aufstellen müssen!!So habe ich dann eine Nacht ,wild in den Dünen, campiert und bin dann schnell nach Edinburgh weitergefahren.
In dem Resort gab es dann ein Programm,in das ich eingespannt war und ich traf dort Helene,die mich in Schottland und England mit dem Auto begleiten wird und mein Gepäck transportiert.Wir machten zusammen mit der Resortmanagerin einen schönen Dinnerabend mit Geistertour durch den Untergrund von Edinburgh.Am nächsten tag war eine Stadtbesichtigung angesagt bei der ich mit Gästen der Anlage einen geführten Spaziergang durch die Altstadt machte und am Abend fand ein Jubiläumsdinner mit den Gästen statt,welches sehr unterhaltsam war.Dann ging es am nächsten Tag auch schon weiter in Richtung Melrose uns Carlisle.
Ergänzende Informationen können immer eingeholt werden bei:50.hapimag.com/specials/radfahrer/50.hapimag.com/specials/radfahrer/
Ich sitze jetzt in Carlisle auf meinem Bett in einem B&B und schreibe hastig ein paar Zeilen,denn um 08.00 Uhr wird gefrühstückt und dann geht die Fahrt weiter.
Inzwischen war ich im Hapimag Resort Edinburgh und es war ein ganz besonderes Erlebniss.Obwohl ich einen Tag zu früh angereist war ,empfing man mich sehr freundlich und es war schon alles vorbereitet.Ich hatte keine Unterkunft in North Berwick und Umgebung gefunden weil in Gullane DAS Golfturnier stattfand ,die British Open.Alle Hotels und B&Bs waren besetzt und viermal so teuer wie sonst.So hä
tte ich auf einem Campingplatz etwa 80 £ bezahlen sollen,um mein Zelt aufzubauen...Nein,nein... ich hätte es schon selber aufstellen müssen!!So habe ich dann eine Nacht ,wild in den Dünen, campiert und bin dann schnell nach Edinburgh weitergefahren.
In dem Resort gab es dann ein Programm,in das ich eingespannt war und ich traf dort Helene,die mich in Schottland und England mit dem Auto begleiten wird und mein Gepäck transportiert.Wir machten zusammen mit der Resortmanagerin einen schönen Dinnerabend mit Geistertour durch den Untergrund von Edinburgh.Am nächsten tag war eine Stadtbesichtigung angesagt bei der ich mit Gästen der Anlage einen geführten Spaziergang durch die Altstadt machte und am Abend fand ein Jubiläumsdinner mit den Gästen statt,welches sehr unterhaltsam war.Dann ging es am nächsten Tag auch schon weiter in Richtung Melrose uns Carlisle.
Ergänzende Informationen können immer eingeholt werden bei:50.hapimag.com/specials/radfahrer/50.hapimag.com/specials/radfahrer/
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